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Afro-Workshops und Kurse mit Hif

14/06/2010/Stuttgarter Nachrichten


Foto: Andrea Rothfuss

Fit mit kongolesischem Afro-Pop
Moderner afrikanischer Tanz ist längst in Deutschland angekommen – Lebensfreude inbegriffen

Wie macht man seinen Körper fit für die Freibadsaison und hat dabei möglichst viel Spaß? Hüftschwünge, Stampfen und Springen scheinen sich dafür gut zu eignen. Dabei lässt sich gleich ein bisschen afrikanische Kultur am eigenen Leib erfahren – kein Fehler im Jahr der Fußball-WM in Südafrika. Von Sandra Dambacher

Trommelmusik dringt in die Kirche der evangelischen Paul-Gerhardt-Gemeinde in Stuttgart-West. Ich folge den Klängen in das Gemeindezentrum und öffne die richtige Tür. Vorne steht Tanzlehrer Hif Anga Belowi: tiefschwarze Haut, Rastas auf dem Kopf, lila Leggins an den Beinen und ein gelbes Tuch um die Hüften. Hinter ihm tanzen fünf Frauen und ein Mann. Auch sie tragen bunte Tücher um die Körpermitte, die wird
bei der kongolesischen Variante des afrikanischen Tanzes nämlich so richtig gefordert. Wegmit den Schuhen und Socken. Afrikanisch tanzt man schließlich barfuß. Und los geht’s. „Un, deux, trois“ zählt der kongolesische Tanzlehrer in Französisch, seiner Heimatsprache.
Der Hüftschwung verlangt Übung: erst nach rechts, dann nach hinten,
nach links und nach vorne. Funktioniert! Bald schneller und zum Schluss ganz schnell. Ich fühle, wie sich mein platt gesessener Hintern anspannt und wie die Beckenbewegungen die untere Wirbelsäule geschmeidig machen. Jede Bewegungsfolge erzählt eine Geschichte, meist aus dem Alltagsleben. Dementsprechend jagen wir und erlegen Gazellen...
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02/09/20101/Stuttgarter Wochenblatt
Nicht so hüftsteif!
S-WEST. Wer das Becken oder die Hüfte im Rhythmus der Musik bewegen kann, dem dürften einige neidische Blicke sicher sein. Hif Anga
Belowi, Tanzlehrer und Musiker aus dem Kongo, hat das einfach drauf. Wenn er sich zur Musik bewegt, dann fließen die Bewegungen ineinander,
und das Ganze sieht beneidenswert harmonisch und locker aus.
Wer es ihm gleichtun will, der kann bei ihm lernen, wie manzu raditioneller
und moderner afrikanischer Musik tanzt, ohne über die eigenen Füße zu stolpern. Tanzbegeisterte Menschen treffen sich dazu im Alten Saal der Paul-Gerhardt-Kirche. Mitmachen kann jeder.
Text und Fotos: Andrea Rothfuss

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Update: 14.09.2010
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